Über mich

Ich bin im Jahr 1966 als zweites Kind meiner Mutter und erstes Kind meines Vaters zur Welt gekommen und mit 2 Geschwistern als "Sandwich"-Kind in dörflicher Umgebung aufge-wachsen. Meine Eltern waren als Kinder mit Ihren Müttern und Geschwistern aus den damaligen Ostgebieten zum Ende des 2. Weltkrieges geflohen und entsprechend geprägt. Ich war ein liebes und ruhiges Kind - konnte mich gut alleine mit einem Katalog lange beschäftigen - so meine Mutter.

Ich habe tatsächlich noch 2 Jahre Dorfschule mit 3 Jahrgängen in einem Raum und Lehrer mit Rohrstock erlebt - allerdings haben "nur" die Jungs und ganz besonders der Lehrersohn etwas auf die Finger bekommen. Ansonsten war meine Schulzeit eher unauffällig und mit überwiegend engagierteren Lehrern.

Als Teenager habe ich mich sehr für den Sinn des Lebens, Tod und was danach kommen könnte interessiert. Austausch hatte ich damals durch offene christliche Jugendgruppen und Pastoren. Für die für mich wichtigen Werte wie Nächstenliebe (Voraussetzung: Selbstliebe!), bedingungslose Liebe (Agape) und Mitgefühl (nicht Mitleid! und auch Selbstmitgefühl) war das der Anfang. Mit den Klammerworten will ich darauf hinweisen, wie anders als heute ich diese Werte kannte und verstand. Auch in meiner Familie waren diese Werte wichtig. Ganz wichtig war anderen helfen und was die Leute wohl denken. Entsprechend angepasst wurde sich verhalten. Eigene Bedürfnisse oder Gefühle zu benennen hatte keiner wirklich gut gelernt - ich auch nicht. Das war lange meine "Normalität".

Nach meinem Abitur wurde ich Industriekauffrau und habe in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, lange Zeit auch als Alleinkraft und Assistentin der Geschäftsführung. In Teilzeit bin ich nach wie vor kaufmännisch tätig. Mein Beruf war mir immer wichtig, hierüber habe ich mich wertgeschätzt, selbstwirksam und bestätigt gefühlt. 

Mitte der 1990er Jahre heiratete ich meinen damaligen Freund, der ein Jahr vorher aufgrund eines Unfalls als Querschnittgelähmter im Rollstuhl saß. Ich war frohen Mutes, wir bauten ein Haus, arbeiteten und gestalteten unser Leben. Bis meine biologische Uhr tickte - ich hörte sie so laut, dass ich selbst erstaunt war. Ich hatte mich mit Adoption beschäftigt - damals jedoch mit "Rollstuhl" schwierig und langwierig, Ergebnis ungewiss. Mit medizinischer Hilfe (ICSI) wurden dann in ca. 2 jährigem Abstand unsere beiden Kinder geboren. Welch Geschenke! Ich bin und war gerne Mutter und habe die Zeit des Zusammenlebens mit Ihnen sehr genossen. Und natürlich war diese Zeit auch anstrengend - und hat mich in Null-Komma-Nichts in meine Kindheit, alte Muster etc. hineinkatapultiert. Das war mir anfangs gar nicht bewusst - bis ich irgendwann mit einer riesigen Wut kämpfte - für mich unerklärlich und ausgelöst durch mein ca. 5-jähriges Kind(!) Ich musste tatsächlich eine Tür zwischen uns schließen und war über mein Gefühl total erschrocken und konnte es mir nicht erklären. 

Zusätzlich litt - obwohl ich gerne Zuhause bzw. in Teilzeit arbeitete - mein Selbstwertgefühl. Ich merkte, wie sehr ich das mit meinen beruflichen Leistungen und Anerkennung von anderen gekoppelt hatte - und, das merkte ich trotz vielfältiger, ehrenamtlicher Tätigkeit, an ein Entgelt.

Also machte ich mich auf die Suche, was mir beim Verstehen meiner Gefühle helfen könnte - und natürlich beim Verarbeiten. Ich kannte Jähzorn und Wutausbrüche aus meiner Kindheit und ich selbst hatte diese in der Pubertät  - und das wollte ich meinen Kindern nicht zumuten. Nach vielen Büchern (u.a. Gespräche mit Gott) und einigem Probieren landete ich bei einer Kinesiologin, die außerdem noch system. Aufstellungen anbot. Erst schaute ich mir das Ganze als Stellvertreterin an und irgendwann habe ich auch selbst meine Anliegen aufstellen lassen, war bei Seminaren und nach ein paar Jahren beschloss ich, dass ich das selbst lernen will - so hilfreich fand und finde ich die Aufstellungsarbeit (mittlerweile noch einiges mehr).

Auch und gerade durch meine mittlerweile gewonnenen Erkenntnisse und Gelassenheit (und da geht immer noch mehr!) konnte ich besser und bewusster mit der Pubertät unserer Kinder, diversen Stresssituationen und auch dem Tod meiner Mutter umgehen. Auch mein Glaube und mein Vertrauen an eine höhere Macht (Gott, die Liebe, das Leben, das Universum - wie auch immer genannt) halfen mir, unser jüngeres Kind während der Krebserkrankung bis zum Tod liebevoll zu begleiten. 

Und auch, wenn ich manchmal dachte, dass das Leben stehen bleibt - es ging weiter. Mittlerweile bin ich geschieden, bin stolz auf unser erwachsenes Kind, staune über mich und andere und entwickle mich weiter und habe mittlerweile verstanden, dass das wohl auch nie aufhört. Und das ist gut so. Seit 2016 bin ich in eigener Praxis tätig.

Ich verstehe mich als Begleiterin, denn die Heilung (heil bzw. ganz werden) vollzieht jedes Wesen selbst, unabhängig von der Wahl der Hilfsmittel.

Auch sehe ich "meine" Hilfsmittel nicht als Ersatz für schulmedizinische Maßnahmen, sondern als Ergänzung und Gesundheitsvorsorge. Aus eigenen, familiären Erfahrungen weiß ich, dass schul-medizinische Maßnahmen lebensnotwendig sein können.

2022 habe ich mein Angebot um Coachings erweitert - schließlich muss niemand krank sein, um sich selbst zu verstehen und sich wohler zu fühlen. Mir ist es wichtig, dass jede/r sich so sehr mag, dass es selbstverständlich ist, gut (gesundheitsförderlich) für sich selbst zu sorgen und eigenverantwortlich ggf. Hilfe zu suchen und anzunehmen. 


Daten auf meinem heilungsfördernden Weg:

  • Kontakt zur Aufstellungsarbeit (Christa Denecke, Groß Elbe)
  • Fachausbildung "Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie" bei der Lebensblüte-Schule, Hannover                                       
  • Fachausbildung systemische Paartherapie und -beratung beim IMFF, J. Kuhlmey, Hannover
  • Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung als Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie                                                                      
  • Fachausbildung japanisches Heilströmen bei G. von Richthofen, Hamburg
  • Fachausbildungen (5-Tage-Kurse) Jin Shin Jyutsu bei W. Riegger-Krause und Mona Harris, Berlin
  • Fachausbildung, 2-jährig, phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit bei Heinz Stark, Göhrde
  • Fachausbildung Humanistische Gesprächsführung bei G. Tiemeyer an der amara Schule, Hannover
  • Fortbildung Dialogisch Aktive Imagination (DAI) bei G. Tiemeyer an der amara Schule, Hannover
  • NR-Practitioner +  Master bei der Denys Scharnweber Akademie
  • emTrace-Ausbildung, Level 1
  • seit 06/2016 in eigener Praxis als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Coach tätig



Phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit (nach den Grundlegungen Bert Hellingers)

Weit verbreitet ist auch der Begriff "Familienstellen" für diese Arbeit. Allerdings ist dieser Begriff fast schon zu einschränkend, da nicht nur Familien, sondern auch andere Systeme (Arbeit, Verein, Schulklasse, allgemein Organisationen) oder eben Symptome und vieles mehr aufgestellt werden können. 

Aufstellungsarbeit hat die wundervolle Möglichkeit, Unbewusstes sichtbar zu machen. Vieles ist anders, als man denkt. Der Verstand ist ein wunderbarer Teil von uns, jedoch bestehen wir aus mehr (Körper, Gefühlen, Seele, Geist .....). Meiner Erfahrung nach gibt es eine größere Kraft, die uns alle überhaupt leben lässt und die uns verbindet - unabhängig welcher Religion oder Erklärung man am ehesten zustimmt. Für mich hat sie den Namen LIEBE. Es geht um das Anerkennen dessen, was ist. Ohne Sensationsheischerei oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Und mit allen Gefühlen, die dazu gehören. Alle dürfen sein und wahrgenommen werden. Oft behindern aufgestaute Gefühle aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt zu leben. Und darum geht es schließlich: das eigene Leben auf eigene Art und Weise in jedem Augenblick zu leben.

Manchmal stehen dem systemische Verstrickungen oder Identifikationen im Wege (z.B. um auf aus dem System Ausgeschlossene aufmerksam zu machen). Diese Verstrickungen oder Identifikationen sind durch Aufstellungen zu erkennen und im besten Fall zu beenden.

Auch bei der Aufstellungsarbeit geht nichts über Probieren. Selbst ohne eigenes Anliegen nehmen die Stellvertreter viel mit - es sind mindestens wunderbare Wahrnehmungsübungen.

 

Für weitere Informationen siehe u.a. die Veröffentlichungen von Bert Hellinger, Thomas Schäfer, DGfS (Deutsche Gesellschaft für Systemaufstellungen) u.v.m.



Dialogisch Aktive Imagination (DAI)

Ich begleite Sie auf Ihrem Weg nach Innen  (Happiness is an inside job). Ausgehend von Ihrem inneren, sicheren Wohlfühlort, erkunden Sie Ihr Inneres - Unbewusstes. Welche Anteile zeigen sich? Welche/r ist in einer bestimmten Situation tonangebend? 

Welche inneren Kräfte möchten gelebt werden? Diese Methode dient der Selbsterfahrung bzw. Selbsterkundung ebenso wie der Unterstützung von Genesungs- und Heilungsprozessen. 

In Kontakt mit den inneren Kräften zu sein kann Klarheit schaffen und gewollte Veränderungen sind durch das Verstehen und Verhandeln mit den Anteilen erfolgreicher und nachhaltiger erreichbar.  Dabei gilt es respektvoll und anerkennend mit den eigenen Anteilen (selbst wenn wir sie anfangs ablehnen) umzugehen - so wie man es im Außen mit einem Freund ja auch täte.

Sollte es schwierig sein, eigene, innere Bilder zu sehen, ist es natürlich auch möglich, die inneren Anteile und Ihre Beziehungen aufzustellen.


  

 Jin Shin Jyutsu (japanisches Heilströmen

Hier handelt es sich um eine Lebenskunst lt. dem Wiederentdecker Jiro Murai. Alles was wir brauchen ist in uns und kann mit dieser Kunst entdeckt werden - es ist die Kunst MICH SELBST ZU ERKENNEN.

Der Behandelnde legt die Hände bzw. Fingerspitzen auf bestimmte Punkte (es gibt 26 Sicherheitsenergieschlösser - SES), in bestimmter Reihenfolge. Dies geschieht auf der Kleidung/Decke, ohne Druck oder dergleichen. Außer dem Willen sich einzulassen und bequemer Kleidung braucht es kundenseitig nichts.

Das Heilströmen ist auch und gerade eine wunderbare Selbsthilfe-Möglichkeit. So gehört es auch bei meinen Behandlungen dazu, Selbsthilfegriffe mitzugeben, damit die Selbsthilfe sofort beginnen kann. Bei chronischen/starken Störungen/Unwohlsein gehören "Hausauf-gaben" (=etwas für sich selbst selbst tun) in jedem Fall dazu. Wenn es sich nicht um chronische Projekte handelt, genügen evtl. schon 2 - 4 Behandlungen für ein Projekt (Symptom/Problem).

Der zu behandelnde Körper "sagt" über die Pulse, was er gerade am meisten benötigt. Diesen "Ansagen" entsprechend wähle ich die Ströme.

Heilströmen harmonisiert die Energieströme (Meridiane), Blockaden im Energiesystem werden sanft in Fluss gebracht. Auch als Vor- oder Nacharbeit zu Aufstellungen habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Über diese Methode gäbe es noch viel mehr zu berichten, allerdings ersetzt nichts das Erfahren. Am besten einfach schon einmal mit Fingerhalten (3-5 Minuten pro Finger) anfangen:


Ich habe auch einmal gedacht: Und das soll wirken?! Ja, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, es wirkt! Anfangs mag es vielleicht etwas dauern, bis man etwas wahrnimmt, aber um so öfter es angewandt wird, um so eher kann man die Reaktion spüren. Frohes Wahrnehmen!

Daumen   halten

bei   Grübeln, Sorgen machen

Zeigefinger   halten

bei Angst

Mittelfinger   halten

bei Wut,   Ärger (zurück in die eigene Mitte kommen)

Ringfinger   halten

bei   Trauer, Kummer

Kleinen   Finger halten

bei   Bemühung, Verstellung (gut für das Herz!)

Handmitte

für   Harmonie, Urvertrauen



Es gibt hierzu einiges an Literatur (auch in den Büchereien), hier nur eine Mini-Auswahl:

für den Einstieg (viele Fotos, kurz gefasst, aufschlagen und anfangen): Verlag Gräfe und Unzer

weiterführend, vollständiger und umfangreicher:

"Jin Shin Jyutsu, Die Kunst der Selbstheilung durch Auflegen der Hände" von Waltraud Riegger-Krause (umfangreich und gut verständlich; erschienen im Irisiana-Verlag)

Die Bücher von Mary Burmeister, siehe auch www.JinShinJyutsu.de.

 

Britta Laube
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